12.05.2021Blog aus der Zukunft – Häuslebauer mit Konzept

„Es hat etwas gedauert, bis wir verstanden haben, was unser Zukunftsagent mit >>Konzeption vor Kondition<< gemeint hat. Aber er hat sich viel Zeit für uns genommen und uns das Ganze nahegebracht.“, erinnern sich Anka und Piet, heute Mitte 50, an die Zeit ihres Hausbaus. „Wir hatten ja schonmal hier und da selber versucht, was zu berechnen. Aber: Beleihungsausläufe, Fördermittel der KfW, Zinsbindung, optionale Sondertilgungen und so weiter – als Berufstätige mit damals einem Kind wurden uns die Fachthemen zu viel. Und dann noch die verschiedenen Angebot durchleuchten? Nein, danke! Zum Glück haben wir auf eine Empfehlung einer Kollegin hin unseren Zukunftsagenten kennengelernt“, ergänzt Anka.

„Klar,“ schmunzelt der Zukunftsagent, „es ist natürlich etwas anderes, wenn man das jeden Tag seit vielen Jahren macht und den Markt mit all seinen Optionen in und auswendig kennt. Ohne teurer zu sein, als die Hausbank. Wir haben zusammen ein Konzept nach den Wünschen und Vorstellungen der beiden erarbeitet und dabei Bankmittel und auch Fördergelder der KfW einbezogen, dann die Angebote bei verschiedenen Banken eingeholt und die Bedingungen verglichen. Mit der gesamten Durchführung bis hin zu den Darlehnsverträgen hatten Anka und Piet somit wenig zu tun und haben immer eine Info bekommen, wenn es etwas zu erledigen gab. Übrigens: Es zeigte sich damals schon, dass die Digitalisierung ein Hilfsmittel für die Beratung ist, diese aber nicht ersetzen kann! Wir hatten jederzeit auf unserer Beratungsplattform alle Zahlen und Konditionen der infrage kommenden Banken vorliegen. Anka und Piet aber hatten zusätzlich uns als menschliche Ratgeber!“

Die Eigenheimfinanzierung ist ein Projekt mit vielen Schritten:

  • Erstellung einer Selbstauskunft mit allen Daten zu Einkommen, Vermögen und Verbindlichkeiten für die Banken. Auch die Frage, wieviel * Haus man sich leisten kann, wird hiermit beantwortet.
  • Wie teuer wird das gesamte Projekt? Aufstellung aller Herstellungs- und Nebenkosten wie Notargebühren und Steuern.
  • Klärung von Versicherungsthemen. Zum einen sind das objektbezogene Fragen:
    - Feuerrohbau- und spätere Wohngebäudeversicherung
    - Bauleistungsversicherung
    - ggf. Bauhelferversicherung
    Aber auch Versicherungslösungen für Anka und Piet selbst:
    - Anpassung der bzw. neue Risikolebensversicherungen, auf die Darlehenshöhe abgestimmt.
    - Anpassung der bzw. neue Berufsunfähigkeitsversicherungen, um einen (zwischenzeitlichen) beruflichen Ausfall finanziell ausgleichen zu können.
  • Einsatz von Eigenkapital: Ist Eigenkapital vorhanden und soll es (teilweise) mit eingebracht werden? Abhängig von individuellen Konditionen kann hier ein Optimum geplant werden.
  • Berücksichtigung von Fördermitteln wie KfW-Krediten
  • Absicherung nach hinten raus: Ist die eigene Immobilie absehbar vor dem Ruhestand entschuldet? Wie lange ist die Zinsbindung? Sollte man sich gegen ein anschließendes Zinsänderungsrisiko absichern?

„Ja, es wurde wirklich viel an Themen, um die wir uns kümmern mussten“, erinnert sich Piet. „Als der Bau losging, haben wir uns an die Versicherungsthemen gemacht. Die Versicherungen für das Haus waren ja noch einfach. Die hat uns unser Zukunftsagent aber auch sehr gut erläutert. Wir hatten beide schon Berufsunfähigkeitsversicherungen. Die von Anka passte sehr gut und musste nur noch etwas aufgestockt werden. Meine war schwer verbesserungsbedürftig, dank meines guten Gesundheitszustands sind wir dann gewechselt. Das mit den Risikolebensversicherungen war dann natürlich selbstverständlich. Zum Glück haben wir das alles nie gebraucht, aber bei diesen Versicherungen ist haben ja auch deutlich besser als brauchen. Rückblickend eine der cleversten Ideen unseres Zukunftsagenten war es, nur ein Optimum unseres Eigenkapitals einzusetzen und uns auch von unserer Fixierung auf Sondertilgungen und möglichst schnelles Entschulden etwas abzubringen.“

Dazu der Zukunftsagent: „Anka und Piet hatten über ihre Eltern jeweils Eigenkapital dazu bekommen. Durch unsere Konzeptionierung blieben dann gute 10.000 EUR offen – die hätten den Zinssatz nicht verbessert und wurden auch nicht für’s Haus benötigt. Kein besserer Zinssatz und eine am Ende auch ohne Sondertilgung sehr überschaubare Restschuld – da hat es geradezu danach geschrien, das Kapital flexibel anzulegen und nicht den Fokus auf Sondertilgungen zu legen. Also haben wir das Geld mit weiteren 100 EUR mtl. in ein Investmentdepot investiert. Die 20jährige Zinsbindung der Hausfinanzierung endet in zwei Jahren und es bleiben ca. 38.000 EUR offen. Da das Haus an Wert gestiegen ist, könnten die beiden sich das Geld günstig neu leihen. Allerdings könnten sie es auch direkt ablösen. Schließlich hat sich das Depot gut entwickelt und steht aktuell bei über 50.000 EUR. Und das bei mittlerem Risiko der Anlage.“

„Nein, das Geld behalten wir!“, lacht Anka. „Zum einen für die Kinder, die Große ist ja fast mit der Schule durch. Da steht dann ja einiges an. Außerdem wollen wir einen Teil für einen ausgedehnten Urlaub nutzen. So dankbar wir unserem Zukunftsagenten immer noch für die tolle Begleitung der Hausfinanzierung sind – der Rat, mit unserem Geld flexibel umzugehen, war mindestens genau so toll!“.

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