15.06.2022Altersvorsorge: Planbar, lebenslang und mit …

Die Sache mit der Notwendigkeit der eigenen Altersvorsorge lassen wir hier weg. Das wissen wir ja nun inzwischen wirklich alle. Aber vielleicht fragst du dich:
  • Wo kriege ich heute noch Zinsen?
  • Sind Aktien riskant?
  • Sind Immobilien ein Weg für mich?
  • Welche anderen Anlageklassen gibt es noch?
1) Zinsen: Du bekommst noch Zinsen. Allerdings nicht viel. In einer privaten Rentenversicherung mit Garantie gerade einmal 0,25%. Und die auch noch vor Kosten. Man muss an dieser Stelle nicht lange rechnen, um festzustellen, dass selbst bei einer Inflation von 2,5% (derzeit ist sie deutlich höher) damit kein sinnvolles Ergebnis erzielt werden kann. Selbst mit Überschüssen kratzen die besten Anbieter gerade einmal am (langfristigen) Inflationsausgleich.
  • Das heißt: Altersvorsorge mit Zinsen bzw. Garantieprodukten stellt sicherlich keine sinnvolle Lösung dar.

2) Aktien: Eine Aktie in kurzer Zeit ist sicherlich eher riskant. Viele Aktien in einem Korb – also einem Investmentfonds – sind langfristig überraschend wenig riskant. Oder anders gesagt: Lukrativ. Es gibt unzählige Studien die zeigen: Spätestens ab einer Haltedauer von 15 Jahren gibt es bei weltweit gestreuten Aktienfondsanlagen in der Historie keinen Verlustzeitraum. Die Daten des Deutschen Aktieninstituts zum Deutschen Aktienindex DAX zeigen dies sehr eindrücklich:

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Und auch die erwarteten langfristigen Renditen bildet das Deutsche Aktieninstitut anschaulich ab:

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Um solche Ergebnisse zu erzielen, bedarf es jedoch einiger Regeln:
  • Befolgen wissenschaftsbasierter Anlagestrategien – wir hören auf Wissenschaftler und Nobelpreisträger
  • Breite Streuung und Nutzung höherer erwartbarer Renditen
  • Kosten niedrig halten
  • Investiert bleiben – nicht emotional auf Marktverwerfungen reagieren
  • Regelmäßiges Rebalancing – Wiederherstellung der anfänglichen Gewichtung

Das heißt: Ein robustes Portfolio ist mehr als ein Sparplan auf den MSCI World. Sicherlich ist die „Demokratisierung“ von Anlagemöglichkeiten und die Öffnung des Aktienmarkts für alle ein Fortschritt – endlich weg von Bausparen und Kapitallebensversicherung! Der Fokus auf eine einzelne Anlagelösung mit einer hohen regionalen (USA) und thematischen (Tech-Riesen) Ausrichtung widerspricht allerdings den Anlageregeln.
Es darf ruhig etwas mehr sein.

3) Sind Immobilien ein Weg für mich?
Du hast bereits ein Eigenheim oder planst eine Anschaffung? Auch vor der drastischen Preisentwicklung von Immobilien in den letzten Jahren stellt aus einer Vogelperspektive betrachtet die Immobilie bereits den größten Einzelwert des eigenen Vermögens dar. Übrigens: Die eigene Immobilie ist gar keine Altersvorsorge im eigentlichen Sinne. Klar, mietfreies Wohnen im Alter ist sinnvoll. Aber für viele wird sich später zeigen, ob das 5-Zimmer-Haus mit großem Garten im eher ländlichen Umfeld noch passt, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Selbst wenn: Ein Haus schüttet keine Rente aus und wird auch im Ruhestand noch Investitionen benötigen. Allein deswegen lohnt es sich, Kapitalaufbau zu betreiben.
Du möchtest zusätzlich in Vermietungsimmobilien investieren? Das kann auch ein Weg sein, dieser erfordert allerdings Eigenkapital, Zeit (für die Suche geeigneter Objekte UND deren Verwaltung) und auch immer mal wieder Geld (Verwaltung, Instandhaltung). Wer hier streuen will, muss schon einiges an Startkapital mitbringen.

In vielen Fällen passt die Formel „Eigenkapital plus laufende Kosten plus laufender Zeitaufwand ohne sinnvolle Streuung“ nicht wirklich optimal zum individuellen Lebensentwurf.

4) Gibt es noch andere Anlageklassen?
Ja, klar. Wir fassen uns hier kurz: Mit Rohstoffspekulationen oder Währungen (und da schließen wir auch Kryptos ein) wirst du keine planbare, regelbasierte Altersvorsorge aufbauen können. Punkt.

Wir kommen also darauf zurück, dass breit gestreute Aktieninvestments der Königsweg der Altersvorsorge sind.

Wie kommen wir aber darauf, robuste Investmentportfolios in Versicherungsmäntel zu stecken, wenn man doch mal eben schnell beim Onlinebroker ein Depot eröffnen kann?

Zunächst: Wir hatten ja schon darauf hingewiesen, dass der Sparplan auf den MSCI World ein Fortschritt ist, aber keine umfassende Lösung für die Altersvorsorge.

Zumal wir hier über eine regelbasierte, planbare und lebenslange Altersvorsorge sprechen. Und hier setzen wir auf fondsgebundene private Rentenversicherungen, bei denen wir unsere robusten Investmentportfolios umsetzen können – im Regelfall mit einem Anlageschwerpunkt in ETFs. Letztlich haben fondsgebundene private Rentenversicherungen einige Vorteile:

  • Planbarkeit: Ja, man kann sich das angesammelte Kapital auf einmal auszahlen lassen. Man kann aber auch eine lebenslange Rente beziehen. Die Versicherungswirtschaft spricht uncharmant vom „Risiko der Langlebigkeit“. Sieht man sich das klägliche Niveau der gesetzlichen Rente an, wird der Begriff ganz schnell nachvollziehbar. Die planbare Auszahlung einer lebenslangen Rente federt genau dieses Risiko ab. Und ja, der Versicherer muss zahlen, so lange du lebst! Auch, wenn der Gegenwert des Kapitals bereits aufgebraucht ist. Dem 100. Geburtstag steht also nichts im Wege.
  • Flexibilität: Alte Schreckgespenster mangelnder Flexibilität sind passé. Es besteht die Möglichkeit, Zuzahlungen zu machen (gut!), Entnahmen zu tätigen (nur im Notfall, da diese die Altersvorsorge schwächen), den Beitrag zu variieren oder pausieren.
  • Sicherheitsmechanismen: Jede gute fondsgebundene private Rentenversicherung bietet ein Ablaufmanagement an. 5 Jahre vor Ende – also meist ab 62 – wird dann nach und nach sicherheitsorientierter umgeschichtet. So kann man nicht in die Falle eines Marktcrashs zum Renteneintritt laufen.
  • Automatisiertes Rebalancing: Dieser wesentliche Mechanismus wird über den Versicherer automatisiert und das Jahr für Jahr. Verteilst du zum Beispiel die Anlage auf ein Portfolio mit fünf Bausteinen in der Verteilung 40-20-10-10-10, so wird jedes Jahr zu einem bestimmten Stichtag genau diese Verteilung wieder hergestellt. Und das ganz automatisch und ohne zusätzliche Kosten. So bleibt die Ausgewogenheit deines Portfolios dauerhaft erhalten.
  • Steuervorteile: Im Gegensatz zu einer Depotanlage, die mit der Abgeltungssteuer einer laufenden Gewinnbesteuerung unterliegt, ist die fondsgebundene private Rentenversicherung während der Laufzeit frei von Besteuerung. Erst zum Ablauf hin greift – wenn man frühestens mit 62 an die Vorsorge geht – das Halbeinkünfteverfahren bei Kapitalauszahlungen. Hier werden dann lediglich die halben Gewinne mit dem dann geltenden Steuersatz besteuert. In vielen Fällen gegenüber Depotanlagen ein handfester Vorteil. Noch steuerfreundlicher ist der Gesetzgeber bei der Besteuerung von Rentenleistungen.

Was die private fondsgebundene Rentenversicherung im Gegensatz zum Fondssparplan nicht kann, ist die Abbildung praktisch aller am Markt erhältlicher Fonds. Das muss aber auch nicht sein, da sich mit sehr vielen Anbietern umfassende Portfolios gestalten lassen – die Versicherer haben hier ihre Hausaufgaben gemacht.
Richtig wäre der Einwurf, dass Versicherer ein so genanntes Gegenparteirisiko darstellen. Vermögen im Fondssparplan ist insolvenzgeschütztes Sondervermögen. Vermögen im Versicherungsmantel nicht. Wie hoch ist nun das Ausfallrisiko eines Versicherers einzuschätzen? – Wir halten es für überschaubar. Sehr viele Versicherer gibt es seit weit über 100 Jahren – und somit haben sie nicht zur zwei Weltkriege überstanden, sondern auch den Jahrhundertcrash 2008. Und gerade dieser spielt uns in der Analyse der Leistungsfähigkeit in die Hände. Denn seit einigen Jahren sind die deutschen Versicherer verpflichtet, ihre finanziellen Kennzahlen offenzulegen. Die daraus ermittelten Solvenzquoten zeigen ganz klar, welcher Anbieter kerngesund ist, und wer derzeit nicht zum favorisierten Kreis der Anbieter gehört.

Ein kleiner Spleen von uns: Die genaue Analyse der Kostenstrukturen von Versicherern

Viele Stunden haben wir damit verbracht (und wir machen das auch weiterhin), um die Gesamtkostenstrukturen von Versicherern zu prüfen. Genau das ist schließlich unser Job: Im Auftrag von euch, unseren Kunden, zu prüfen, wo ihr am meisten für euer Geld bekommt. Das schließt ein: Kostenbelastung, Solvenzquote, Fondsauswahl und natürlich auch unsere Erfahrungen mit den verschiedenen Anbietern.
Hättet Ihr das gedacht? Bei einer Sparrate von 100 EUR monatlich erhaltet ihr nach 40 Jahren (angenommene Wertentwicklung VOR Kosten: 6% p.a.) bei Versicherer A 153.116 EUR und bei Versicherer B 154.013 EUR.
Das verrückte daran: Der Tarif von Versicherer A ist ein Honorartarif – bei dem der Berater extra bezahlt wird. Der Tarif von Versicherer B dagegen ist ein Courtagetarif – da ist der Berater schon mit bezahlt. Das soll hier kein Plädoyer für die eine oder andere Variante der Bezahlung des Beraters sein, sondern nur aufzeigen, wie krass die Unterschiede bei den Anbietern sind!
Aber ihr dürft beruhigt sein: Genau damit haben wir uns sehr eng auseinandergesetzt!

Ein kleines Fazit – Wie wir sehen konnten, bietet es sich für eine planbare, lebenslange Altersvorsorge an breit gestreute Investmentportfolios zu nutzen und diese in einem Versicherungsmantel aufzubauen – wenn die Themen Finanzstärke des Versicherers, Fondsauswahl und Kosten umfassend beleuchtet wurden. Dabei gibt es noch weitere Vorteile in der Altersvorsorge mit der privaten fondsgebundenen Rentenversicherung:
  • Nochmal Kosten: Der Aufbau robuster Portfolios schließt für Teile der Anlagen nicht pauschal aus, aktiv gemanagte Fonds auszuwählen. Diese sind in den letzten Jahren leider recht pauschal in die Kritik gekommen, da sie allgemein als teurer und in Sachen Rendite schlechter gelten als Indexfonds bzw. ETFs. Das stimmt sicherlich für breite Indizes wie Welt und Europa – wer aber bestimmte Regionen oder Themen spielen möchte, ist oftmals in diesen engeren Märkten mit aktiven Fonds besser beraten.
    Die Versicherer bieten auf aktive Fonds entweder die Weiterreichung von Kickbacks (Rückvergütungen, die Versicherer von Fondsgesellschaften als Großinvestoren erhalten) an, oder – was uns noch lieber ist – so genannte institutionelle Fonds. Also direkt verbriefte, günstige Großeinkäuferkonditionen.
  • Du willst es dunkelgrün? Viele unserer Kund*innen wünschen eine nachhaltige Aufstellung ihrer Altersvorsorge. In vielen Fällen äußern sie im Beratungsgespräch dann eine Präferenz für konsequente, „dunkelgrüne“ Auslegungen von Nachhaltigkeit. Es gibt zwar inzwischen diverse ETFs mit Nachhaltigkeitsausrichtung – SRI, ESG, paris alligned etc. – allerdings bleibt die Auswahl der investierten Firmen für viele Kund*innen dann immer noch zu beliebig. Aktiv gemanagte Nachhaltigkeitsfonds agieren da konsequenter – und können im Versicherungsmantel wiederum zu günstigeren institutionellen Tranchen eingekauft werden.

Steuern sparen mit planbarer, lebenslanger Altersvorsorge?

Zugegeben, in Deutschland muss man ja schon fast vor dem Reflex warnen, den die meisten haben, wenn sie von Steuersparmöglichkeiten hören… Aber für viele, die eine planbare, lebenslange Altersvorsorge ansparen, ist es einfach zu lukrativ, dies im Rahmen einer Basisrente zu tun. Vor- und Nachteile teilen sich recht klar auf:

+ Steuererstattung auf die eingezahlten Beiträge
+ die einzige staatlich geförderte Altersvorsorge ohne Garantiezwang und damit mit der Möglichkeit
+ 100% der Sparrate in Aktienfonds fließen zu lassen
+ insolvenzsicher (in der Ansparphase)
- im Alter nur Verrentung – also keinerlei Kapitalauszahlung
- Zugriff frühestens mit 62

Für die meisten von uns (ja, wir schließen uns da ein, denn – Überraschung! – auch wir sparen für’s Alter) eine Abwägungssache. Die vielleicht einfacher wird, wenn man sich die Förderquoten ansieht.
Ein Sparer mit Steuerklasse I und 40.000 EUR brutto Jahreseinkommen erhält pro 100 EUR Beitrag 28,50 EUR zurückerstattet. Bei 80.000 EUR Einkommen sind es schon 44,20 EUR (bei Verheirateten sehr ähnlich, hier müssen halt beide Eheleute durchgerechnet werden). Kurze Übersetzung: Wer 40.000 EUR brutto im Jahr verdient, erhält pro 100 EUR Beitrag 28,50 EUR vom Staat im Folgejahr zurück. Oder, wie es ein Kunde von uns sagte: „Cool, damit federt der Staat mir ja mein Aktienrisiko ab!“. Ja, so kann man es auch sehen. Und wer sich jetzt noch an der reinen Verrentung stört: Bitte die Ersparnis in eine flexible Anlage wiederanlegen – und schon hat man seinen Kapitalbaustein!

Verschenken und Vererben mit der privaten, fondsgebundenen Rentenversicherung

Wer bis zu dieser Stelle mitgelesen hat, aber denkt „Hey, ist ja alles nett, aber ich habe ja durch ein Erbe schon ganz ordentlich Geld rumliegen und weiß nicht, was ich damit machen soll…“ – danke! Jetzt kommen wir zu euch!
Wer etwas zu verschenken (oder zu vererben) hat weiß, dass neben den zu bedenkenden Nachkommen immer auch das Finanzamt mit am Tisch sitzt. Für dieses Grundszenario bietet der Versicherungsmantel hervorragende Lösungen.

Man möchte seinem Kind ein größeres Vermögen nach und nach übertragen UND dabei zu Lebzeiten noch die Hand drauf haben? Das geht mit einer Konstellation, in der ein oder beide Elternteile versicherte Person und Beitragszahler einer Versicherung sind – Versicherungsnehmer aber nur zu 1 Prozent und zu 99 Prozent das zu beschenkende Kind. In dieser Konstellation können Steuerfreibeträge in 10-Jahres-Zeiträumen genutzt werden – und das Kind hat erst nach Ableben beider Elternteile vollen Zugriff. Dann fällt keine Kapitalertragsteuer ein und nur auf den 1-Prozent-Teil des Vertrags Erbschaftssteuer.

Oder: Die Mutter bringt Vermögen in die Familie ein und möchte für den Fall des Ablebens zunächst den Ehegatten und nach dessen Ableben die Kinder versorgt wissen? Mit einer leicht veränderten Konstellation geht auch das – mit der privaten, fondsgebundenen Rentenversicherung.

Also: Auch in Sachen Ruhestandsplanung und Generationenfolge spielt die private, fondsgebundene Rentenversicherung ihre Trümpfe aus!

Macht ihr eigentlich auch Honorarberatung?

Aber klar. Wir sind an keine Art der Vergütung gebunden. Kurz vorweg geschickt: Jede Beratung kostet Aufwand und damit Geld. Wie ihr oben an unserem Beispiel gesehen habt, gilt auch bei der Honorarberatung für die Frage, ob sie sich lohnt, das klassische „Es kommt darauf an!“ – Denn ein Honorartarif ist nicht zwingend günstiger als der Tarif eines Wettbewerbers mit Abschlusskosten.

Die Frage ist: Was wollt Ihr? Hier seht Ihr unsere Optionen:

  • Courtagetarif*
    - Abschlusskosten im Vertrag
    + kein zusätzlicher Liquiditätsabfluss durch Honorar
    + Betreuung durch uns über die ganze Vertragslaufzeit bereits abgegolten
  • Honorar „pay & run“*
    Hier setzen wir für euch gegen ein Einmalhonorar nur euren Wunsch um.
    + schlanke Kosten im Versicherungsmantel
    + nur ein Einmalhonorat
    - keine Verwaltung durch uns (Selbstverwaltung über unsere App möglich)
    - keine Betreuung durch uns
  • Honorar „pay & come back if you want“*
    Zunächst wie (2). Für spätere Fragen stehen wir auf Basis eines vorher verabredeten Stundensatzes zur Verfügung.
  • Honorar 1x und laufend*
    Im Prinzip wie (1) – mit dem Pluspunkt, dass keine Abschlusskosten im Vertrag enthalten sind und auch insgesamt die Kostenstruktur niedrig ist.
    Wir berechnen ein Einmalhonorar wie in (2) und (3), zusätzlich erhalten wir für Verwaltung und laufende Betreuung eine laufende Vergütung.

Eine Sache haben wir noch: Verminderung der Korrelation mit privaten, fondsgebundenen Rentenversicherungen

Langfristig angelegte Aktieninvestments sind lukrativ, soviel ist klar. Sie setzen uns aber auch Zumutungen aus: So kann wissenschaftlich bewiesen praktisch kein Mensch auf der Welt Stockpicking (Auswahl von Einzeltiteln) oder Markettiming (Vorausahnen guter und schlechter Marktphasen).

Das heißt: Wie an der Nordseeküste steigen und sinken alle Schiffe im Hafen mit Ebbe und Flut. Unsere oben so genannten „robusten“ Portfolios sorgen zwar in sich schon für Differenzierung (Einbeziehung z.B. von small caps, Anlagen in kleinere Unternehmen oder des Value-Ansatzes), können sich von dieser Regel nicht frei machen. Wir wissen, das Märkte langfristig funktionieren – aber nicht, welche Werte an welchen Tagen für die Rendite sorgen.

Um aus dieser „Korrelation“ etwas herauszukommen, bietet es sich an, die Anlage weiter zu diversifizieren. Nicht zuletzt, um den Auswirkungen des Niedrigzinses zu entkommen, sind es hier Versicherer, die als große institutionelle Investoren Kund*innen an „anderen“ Arten der Anlage beteiligen:

1) Pangea Life Blue Energy: Dieser Fonds – ausschließlich im Versicherungsmantel erhältlich – investiert direkt in Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien in Europa. Über den ganzen Kontinent gestreut und in Wind, Solar, Wasser und inzwischen auch in Speicher. Unstrittig ein Zukunftsthema! Die Anlageergebnisse seit Auflage sind sehr gut, zumal die Risikoklasse des Fonds vergleichsweise gering ist. Ausschlaggebend für unsere Empfehlung aber ist die Frage: Was interessiert es den Wind in Dänemark, wenn die Börsen gerade Achterbahn fahren? Richtig: Gar nicht. Als Anleger*in bist du hier direkt an der Energieerzeugung und der Abnahme durch nationale Versorger beteiligt und raus aus dem Auf und Ab der Märkte.
Einzahlungen sind ab 25 EUR mtl. bzw. 5.000 EUR einmalig möglich.
Übrigens: Aus unserer Sicht ist der Pangaea Life Blue Energy ein glasklares dunkelgrünes Investment.

2) Allianz Private Finance Police: Deutschlands größter Versicherer lädt ein, sich am Großinvestorportfolio zu beteiligen – über diese so genannte alternative Sachwertanlage.

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Die Allianz investiert hier in Immobilien (Schwerpunkt Büro und Logistik), Infrastruktur (Versorgungsnetze, Verkehrswege), Private Equity (also privates Beteiligungskapital, das nicht börsengehandelt ist), erneuerbare Energien und Private Debt (Fremdkapitalinvestitionen zur Finanzierung von Gewerbeimmobilien, Unternehmen und Infrastruktureinrichtungen). Mit dieser Zusammenstellung öffnet die Allianz Privatanleger*innen ein Anlageuniversum, das ihnen ansonsten verschlossen bleibt und sorgt für eine starke Diversifizierung der Anlagen.

Einzahlungen sind mit Einmalbeiträgen ab 10.000 EUR möglich.

Telefon: 0441 9252-0

E-Mail: info@schnitger-makler.de

Anschrift: Rosenstraße 48
26122 Oldenburg